Heute zünden alle das erste Licht am Adventskranz an. Wir wünschen allen einen schönen ersten Advent im Kreise eurer Lieben.

Viele von den Lesern werden Hundebesitzer sein. Daher möchte ich euch für den Advent ein Buch vorstellen.

Bruno der Hund ist Profi in Sachen Weihnachten.

Bruno sagt von sich, "Ich bin ein Hund. Ich glaube nicht an alles, was die Menschen sagen. Ich glaube an Bäume, an denen man sein Bein heben kann. Ich glaube an zwei Mahlzeiten am Tag und an ausgiebige Nickerchen. Und ich glaube an einen dicken Freitagsknochen vom Metzger, für den man das ganze Wochenende braucht, um ihn zu zerlegen. Den Knochen natürlich, nicht den Metzger. Doch in diesem Jahr ist tatsächlich am anderen Ende der Welt etwas passiert, das mein friedliches Leben hier total auf den Kopf gestellt hat. Angefangen hat alles in Indien..."

"...Sie haben mir nämlich eine Katze ins Haus geschickt. Eine Katze. K!A!T!Z!E!Das ist das Schlimmste, was einem Hund passieren kann. Tofu heißt sie, äh, ich meine, Soja, wie die Milch, die sie immer trinkt. Ekelhaftes Gesöff. Schmeckt wie eingeschlafene Pfoten. Sagt Herrchen auch. Sie frisst auch nicht alles und wenn, dann kaut sie es 33 Mal. Und sie  macht Yoooga, du lieber Himmel! Außerdem weiß sie alles besser. Sie hat doch tatsächlich behauptet, dass Katzen die ersten Tiere auf diesem Planeten waren. Lächerlich. Weiß doch jeder, dass Adam und Eva einen Hund hatten. Wofür hätten sie sonst die ganzen Bäume im Paradies gebraucht? Bis Heilig Abend will Soja bleiben. ... Und bis Heiligabend , das sind noch 23 Tage. Eine Ewigkeit! Wie soll ich das bloß überleben..."

Wenn ihr wissen wollt, wie und Bruno das überlebt, dann lest das Buch. Jeden Tag ein Kapitel bis zum Weihnachtsabend.

Schnauze, Es ist Weihnachten! Eine Adventsgeschichte in 24 Kapiteln von Karen C. Angermayer

 

 

 Verse zum Advent

H.Theodor Fontane


Noch ist Herbst nicht ganz entflohn,
Aber als Knecht Ruprecht schon
Kommt der Winter hergeschritten,
Und alsbald aus Schnees Mitten
Klingt des Schlittenglöckleins Ton.

Und was jüngst noch, fern und nah,
Bunt auf uns herniedersah,
Weiß sind Türme, Dächer, Zweige,
Und das Jahr geht auf die Neige,
Und das schönste Fest ist da.

Tag du der Geburt des Herrn,
Heute bist du uns noch fern,
Aber Tannen, Engel, Fahnen
Lassen uns den Tag schon ahnen,
Und wir sehen schon den Stern.

 

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