Es weihnachtet....

Der erste Advent rückt immer näher und die Häuser sind schon überall geschmückt und auf unserem Marktplatz leuchtet der Weihnachtsbaum schon. Und was gehört zur Adventszeit dazu, genau selbstgebackene Plätzchen. So habe ich wieder meine Rezeptbuch rausgeholt und 2 Sorten Plätzchenteig angesetzt. Der Herr des Hauses kümmerte sich um den selbstgemachten Glühwein. Nachdem der Teig ausgerollt und die Plätchen in Form gebracht, gebacken und verziert wurden, haben wir natürlich auch ganz viele gekostet. Neben Makronen, Schmandplätzchen habe ich dieses Jahr auch Cranberry - Hafer Plätzchen gebacken.

Das Rezept möchte ich euch natürlich vorenthalten.

Und natürlich gehört wie jedes Jahr auch unser Adventskalender auf die Homepage, der startet natürlich am 1.12. pünktlich. Ihr findet ihn rechts im Menü.

 

Zutaten für ca. 35 Stück:

150g weiche Butter

200g kernige Hafterflocken

100 g Kokosblütenzucker oder Stevia

1 Ei

100g Dinkelmehl

75g getrocknete Cranberrys

75 g Zartbitterschokolade

1 Päckchen Vanillezucker

 

Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel schaumig schlagen. Das Ei dazugeben und alles noch einmal 1 Min rühren. Mehl und Haferflocken mischen. Schokolade und Cranberrys hacken und alles zum Teig geben, alles verrühren mit Rührlöffel bis alles eine krümelige, kompakte Struktur hat.

Den teig mit 2 Teelöffel auf Bleche in Form von kleinen Häufchen geben, genügend Abstand lassen

Die Kekse etwa   15 min  bei 170 Grad im Ofen backen.

Auskühlen lassen und geniessen.

 

Knecht Ruprecht

Martin Boelitz

Draußen weht es bitterkalt,

wer kommt da durch den Winterwald?

Stipp-Stapp, stipp-stapp und huckepack -

Knecht Ruprecht ist's mit seinem Sack.

Was ist denn in dem Sacke drin?

Äpfel, Mandeln und Rosin'

und schöne Zuckerrosen,

auf Pfeffernüsse' fürs gute Kind -

die anderen, die nicht artig sind,

klopft er auf die Hosen.

 

Schoenen Nikolaustag

 

Bäume leuchtend

W. v. Goethe


Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend.
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend -
Solch ein Fest ist uns bescheret.
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und Her und immer wieder.

Aber, Fürst, wenn dir's begegnet
Und ein Abend so dich segnet,
Dass als Lichter, dass als Flammen
Von dir glänzten all zusammen
Alles, was du ausgerichtet,
Alle, die sich dir verpflichtet:
Mit erhöhten Geistesblicken
Fühltest herrliches Entzücken.

 

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Wann ist wohl Weihnachtszeit?
Wenn es draußen tüchtig schneit,
wenn wir Nüsse knacken,
wenn wir Plätzchen backen,
wenn wir mit der Mutter singen,
wenn alle Glocken klingen,
wenn alle Welt sich freut,
ja dann ist Weihnachtszeit!

Weihnachtszeit, die Zeit der Entschleunigung und Zeit der Ruhe. Endlich Zeit mit der Familie verbringen und mal andere Sachen machen als sonst.

Wie wäre es mit Weihnachtsgeschichten lesen oder vorlesen. Das bringt Nähe und Freude. Man hört sich zu.

Und es gibt viele schöne Bücher mit Weihnachtsgeschichten.

Vorstellen möchte ich euch das Buch "Weihnachten bei den Elchen",  Die schönsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien

Das Buch habe ich irgendwann im Sommer aus einem Krambücherhaufen gezogen und natürlich schon im Sommer gelesen.

Trollmusik

"...Gewöhnlich tun mir die Trolle nichts zuleide, aber an Heiligabend sind sie mit allerhand Heimsuchungen hinter mir her.

Es gab keine Verschonung für ihn. Das ganze Jahr über hatte der Küster ein sonniges Gemüt, jeden Heiligabend raubten ihn die Trolle seine bewährte gute, spiegelglatte Laune.

Ach, er hätte es durchaus verstanden, Heiligaben zu feiern! Lange im Voraus dachte er sich immer Späße und Reime und Überraschungen aus, die er bald vorbringen wollte.

... Es war nun so, dass die Trolle nach jener Nacht, in der sie gestört wurden, nie mehr gespielt hatten, und deshalb sagte er manchmal: "Mir wird es erst gut gehen, wenn ich die Trolle wieder zum Spielen bringe."

"Wie soll denn das gehen, lieber Küster?"

"Das weiß ich nicht, darüber denke ich nach, seit ich in Svartsjö Küster bin, und das sind bald fünfzig Jahre."

Uns so kam sien siebzigster Heiligabend, und er nahm sich  ganz fest vor, dass es diesmal ein richter Heiligabend werden sollte."

 

Und ob der Küster nun einen richtigen Heiligabend erlebt und die Trolle wieder an Weihnachten singen, könnt ihr erfahren, wenn íhr euch eit nehmt und die Geschichte lest.

Apropo Trolle, es gibt ja in jedem Land eigene Weihnachtshelfer, Sitten und Rezepte... davon erfahrt ihr hier in den nächsten Tagen mehr.

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Der Weihnachtsstern

   Franz von Pocci

Von Osten strahlt ein Stern herein
mit wunderbarem hellem Schein,
es naht, es naht ein himmlisches Licht,
das sich in tausend Strahlen bricht!

Ihr Sternlein auf dem dunklen Blau,
die all ihr schmückt des Himmels Bau
zieht euch zurück vor diesem Schein.
Ihr werdet alle winzig klein!
Verbergt euch, Sonnenlicht und Mond,
die ihr so stolz am Himmel thront!
Er naht, er naht sich von fern -
von Osten her - der Weihnachtsstern!